Massivholzhausbau: Bauen von massiven Häusern aus Holz!

Amüsantes Baustellen-Lexikon

In der Alltagssprache gibt es nahezu in allen Bereichen des täglichen Lebens, oft Bezeichnungen mit mehreren Bedeutungen, diese dann im Zusammenhang unterschiedlich interpretiert werden müssen. Besonders häufig finden wir skurrile Fachausdrücke im Bauwesen, deren amüsante Doppeldeutigkeit uns immer wieder ins Staunen bringen. So hat zum Beispiel das „einschmatzen“ nichts mit dem Kauvorgang zu tun, ein „Franzose“ nichts mit einem ausländischen Handwerker. Unser kleines unterhaltsames „Baustellen Lexikon“, soll Ihnen einen unterhaltsamen und lehrreichen Einblick in die erheiternde Doppeldeutigkeit der am BAU verwendeten Bezeichnungen bieten und ist für alle Bauinteressierten gedacht.




GLOSSAR VON A – Z



  • A wie Aasdach

    Ein „Aasdach“ ist eine spezielle Dachkonstruktion. Anstelle von Sparren liegen hier Pfetten eng nebeneinander, welche die Dachhaut tragen.

  • B wie Besenwurf

    Der „Besenwurf“ ist eine Putzweise, bei welcher der letzte Mörtelüberzug in feinster Körnung mit dem Reisigbesen gleichmäßig (nicht zu nass und nicht zu trocken) aufgespritzt wird. Durch den Besenwurf wird eine ruhige, leicht gerauhte, etwas eintönige Fläche erzielt.

  • D wie Dachbacken

    Unter „Dachbacken“ versteht man die senkrechten Seitenwände von Dachgauben.

  • E wie Einstand

    Unter Einstand versteht man das Maß für die vertikale Einbindung der unteren Rahmenprofile von Balkon- oder Terrassentüren in den Fußbodenaufbau.

  • F wie Fäustl

    Als „Fäustl“ wird ein schwerer aber kleiner Hammer bezeichnet.

  • G wie Grünling

    Der „Grünling“ ist ein ungebrannter Lehmstein mit einer Rohdichte von etwa 1900 kg/cm³. Lehmsteine sind in der Regel kleinformatige Steine und bestehen aus Lehm, der zusammen mit Weichholzspänen oder Strohhäcksel in Formen gepresst wird. Grünlinge sind nur für Innenwände oder als Deckenfüllung geeignet.

  • H wie Herzbrett

    Als „Herzbretter“ bezeichnet man Bretter aus Bäumen, die einen ausgeprägt dunklen Kern, bestehend aus hartem Holz, und einen schmalen Splint aufweisen. Derartige Kernhölzer (z.B. Eiche, Nussbaum, Kiefer, Lärche, Akazie, Kirsche, Eibe) stellen gutes Bauholz dar.

  • K wie Kämpfer

    „Kämpfer“ nennt man das Querholz, das einen Fensterrahmen in der Höhe unterteilt.

  • L wie liegender Stuhl

    Als „Liegender Stuhl“ wir eine Dachstuhlkonstruktion bezeichnet, die ohne störende Stützen auskommt.

  • M wie Mönch & Nonne

    Als „Mönch & Nonne“ werden gewölbte Tondachziegel von etwa C-förmigem Querschnitt bezeichnet. Die Nonne stellt dabei den muldenförmigen Unterziegel und der Mönch den gratartigen Deckziegel dar.

  • N wie Nase „Nase“

    wird das an der Regenfallleitung befestigte Auflager über der Rohrschelle genannt. Die Nase dient zur mechanischen Fixierung des Regenrohres an der Wand mittels Rohrschelle.

  • O wie Ochsenauge

    Unter „Ochsenauge“ wird eine kreisrunde oder ovale Fensteröffnung im Barockstil verstanden.

  • P wie Partie

    Unter „Partie“ versteht man eine Gruppe von Arbeitern, die gemeinsam eine bestimmte Arbeitsleistung erbringen.

  • R wie Rüttelflasche

    Eine „Rüttelflasche“ ist ein Vibrationsgerät von flaschenähnlicher Form, das zur erforderlichen Verdichtung in den Frischbeton eingetaucht wird.

  • S wie Sambatreppe

    Eine „Sambatreppe“ ist eine besonders steile und raumsparende Treppe, deren Stufen nur halbseitig breit genug zum Auftreten sind.

  • T wie Topfzeit

    Unter „Topfzeit“ versteht man diejenige Zeitspanne, in der ein Kleber oder Mörtel nach dem Anmischen verarbeitet werden kann.

  • U wie Umkehrdach

    „Umkehrdach“ ist die Bezeichnung für einen Flachdachaufbau, der im Gegensatz zum konventionellen Flachdach eine völlig andere Reihenfolge seiner Schichten aufweist.
    Hier schützt nicht die Dachhaut die Wärmedämmschicht, sondern die Dachhaut wird umgekehrt von der Wärmedämmschicht geschützt.

  • W wie Wichte

    Die „Wichte“ ist die volumenbezogene Gewichtskraft eines Stoffes, also die Eigenlast eines bestimmten Stoffvolumens. Die Wichte wird in N/m³ angegeben.

  • Z wie Zunge

    Als „Zunge“ bezeichnet man die Wand zwischen Schornsteinzügen bzw. die Wand zwischen Schornsteinzug und Lüftungsschacht innerhalb eines Schornsteins.

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